NLP

(Nach Joseph O´Connor und John Seymour):

 

NLP entstand in den frühen siebziger Jahren in den USA aus der Zusammenarbeit von John Grinder, zu dieser Zeit Assistenzprofessor für Linguistik an der University of California, und Richard Bandler, Student der Psychologie an dieser Universität.
Gemeinsam untersuchten sie drei Spitzen-Therapeuten:

Fritz Perls, Begründer der Gestalttherapie;
Virginia Satir, die außergewöhnliche Familientherapeutin, und
Milton Erickson, den weltbekannten Hypnotherapeuten.

Bandler und Grinder  hatten die Absicht die Muster zu identifizieren, die herausragende Therapeuten benutzten, um konstruktive Kommunikation zu schaffen, und diese Muster an andere Menschen weiterzugeben.
Die drei Therapeuten, waren sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, aber sie benutzten erstaunlich ähnliche Grundmuster. Bandler und Grinder nahmen diese Muster, verfeinerten sie und bildeten daraus ein Modell, das anwendbar ist für effektive Kommunikation, persönliche Veränderung, rasches Lernen und größere Freude im Leben.

Der etwas umständliche Ausdruck »Neurolinguistisches Programmieren« enthält drei Gedanken:

  1. Alles Verhalten leitet sich aus neurologischen Prozessen ab (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen)
  2. Der »linguistische« Teil des Namens zeigt an, dass wir Sprache benutzen, um unsere Gedanken und unser Verhalten zu ordnen und um mit anderen zu kommunizieren.
  3. Das »Programmieren« bedeutet, dass wir Verhalten und Gedanken in speziellen persönlichen Mustern organisieren, um Ergebnisse zu erreichen.

NLP handelt von der Struktur der subjektiven Erfahrung des Menschen; wie wir das strukturieren, was wir sehen, hören und fühlen, und wie wir die Außenwelt auf dem Weg durch unsere Sinneskanäle bearbeiten und filtern.

Es erforscht weiterhin, wie wir die Welt mit Sprache beschreiben und wie wir uns verhalten, sei es absichtsvoll oder unbeabsichtigt, um Ergebnisse hervorzubringen.

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